In der schwarz-gelben Koalition sind Differenzen über die künftige Ausgestaltung des Sorgerechts von ledigen Vätern deutlich geworden. Die von der FDP ins Gespräch gebrachte Widerspruchslösung sei "nicht ausreichend durchdacht", sagte CSU-Vizegeneralsekretärin Dorothee Bär dem "Münchner Merkur" vom Montag. Die FDP will einen Gesetzentwurf vorlegen, wonach unverheiratete Eltern von Anfang an das Sorgerecht gemeinsam ausüben, es sei denn, die Mutter legt Widerspruch ein und erhält beim Familiengericht Recht. Eine solche Lösung hatten grundsätzlich auch CDU-Politiker gutgeheißen.



