Mit Blick auf die vollständige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus Ost- und Mitteleuropa ab Mai 2011 plädiert der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, für einen Mindestlohn in Deutschland. Ab Mai sei eine "Lohn-Abwärtsspirale" zu befürchten, insbesondere in Teilen des Dienstleistungssektors, wo bereits jetzt niedrige Löhne gezahlt werden, erklärte Möller am Montag in Nürnberg. Er sprach sich daher für einen "mit Augenmaß festgesetzten Mindestlohn" aus.



