Zur Identifizierung der zahlreichen Opfer der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan wollen die dortigen Behörden eine DNA-Datenbank einrichten. Die Polizeibehörden der besonders betroffenen Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima im Nordosten des Landes würden demnächst Angehörige um DNA-Proben von Vermissten bitten, berichteten japanische Medien am Dienstag. So könnten innerhalb kurzer Zeit zehntausende Erbgutproben zusammengetragen werden, schrieb die Nachrichtenagentur Kyodo. DNA-Proben sollen auch auf Gegenständen sichergestellt werden, die den Vermissten gehörten, berichtete der Fernsehsender NHK.



