Nach einer Protestaktion gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko sind drei ukrainische Feministinnen nach Angaben ihrer Gruppe von weißrussischen Geheimdienstagenten misshandelt worden. Wie die Gruppe Femen am Dienstag mitteilte, konnte sie am Dienstag einen Kontakt zu den drei Frauen herstellen, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in ein Waldstück verschleppt, mit Öl übergossen, mit dem Tode bedroht und dann nackt ausgesetzt worden seien. Sie hatten am Montag vor der Zentrale des Geheimdienstes KGB barbusig gegen die umstrittene Wiederwahl Lukaschenkos vor einem Jahr protestiert, eine von ihnen hatte sich dabei mit Schnurrbart als Lukaschenko verkleidet.