Drei Viertel der Autofahrer in Deutschland vertrauen bei der Suche nach dem Weg auf ein Navigationsgerät. Eine klassische Straßenkarte nutzen hingegen nur noch 42 Prozent, wie aus einer Umfrage unter 1000 Deutschen hervorgeht, die der Hightech-Verband Bitkom am Mittwoch in Berlin vorstellte. Vor allem sinkende Preise für Navigationsgeräte trugen demnach zu deren Verbreitung bei. Allerdings gebe es auf dem Markt starke Verschiebungen: "2011 werden voraussichtlich elf Prozent weniger Navigationsgeräte für Autos verkauft, gleichzeitig boomen Navi-Apps", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Martina Koederitz. Schon jeder sechste Autofahrer nutze eine entsprechende Funktion auf dem Handy.