Aufgrund der Nervosität an den Finanzmärkten hat der Euro-Rettungsfonds EFSF die Aufnahme von drei Milliarden Euro zur Finanzierung des Hilfsprogramms für Irland verschoben. Die seit langer Zeit geplante Ausgabe von Schuldscheinen werde in diesem Moment nicht stattfinden, sagte EFSF-Sprecher Christof Roche am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Als Begründung nannte er die verschlechterten Marktbedingungen. Der EFSF leiht sich selbst an den Finanzmärkten das Geld, mit dem Schuldenländer wie Irland im Rahmen von Hilfsprogrammen unterstützt werden.