In Gemüse und Salaten aus Norddeutschland sind die lebensbedrohlichen Ehec-Darmkeime bislang nicht gefunden worden.
In Gemüse und Salaten aus Norddeutschland sind die lebensbedrohlichen Ehec-Darmkeime bislang nicht gefunden worden. "Alle gezogenen Proben von den drei großen in Norddeutschland ansässigen Erzeugerorganisationen waren negativ", sagte der Sprecher der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) am Donnerstag in Bonn. Schmitz zufolge ist die Herkunft der Erreger weiter völlig offen.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfahl am Donnerstag, "insbesondere in Norddeutschland" Tomaten, Gurken und Blattsalate nicht roh zu verzehren. Dies bedeutet aber nicht, dass der Obst- und Gemüseanbau im Norden die Quelle der Erkrankungen ist: Die Herkunft der möglicherweise belasteten Salate und Gemüsesorten sei bisher nicht bekannt, erklärte das RKI. Am Vorabend hatte es noch vor Gemüse aus Norddeutschland gewarnt.
Dem BVEO-Sprecher zufolge wollen die großen Gemüseerzeuger in Norddeutschland nun ihre Produkte noch vor der Ernte testen, damit das Ergebnis feststeht, bevor die Ware in den Handel kommt. Zudem habe der Verband beim Freilandanbau Bodenproben empfohlen, "damit der Verbraucher guten Gewissens kaufen und essen kann".