In der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird erwogen, vom massenhaften Einsatz der Ein-Euro-Jobs abzurücken. Stattdessen sollten sie auf eine freiwillige Basis gestellt werden, sagte Vorstandsmitglied Heinrich Alt den Zeitungen der WAZ-Gruppe vom Montag. Zwar seien sie wichtig für Menschen, die dringend eine Aufgabe brauchten. Er sei aber offen dafür, "aus den Ein-Euro-Jobs eine freiwillige Sache zu machen". Sie sollten als Mittel zum Zweck und nicht als Zwangsmaßnahme verstanden werden. Wichtig sei zudem, dass sie "immer mit einer guten Idee für den Betroffenen verbunden sein" sollten.