Kurz vor dem Papstbesuch in Großbritannien will eine Eiscremefirma pietätvollen Werbeverboten trotzen. Nach dem Verbot eines Plakates, auf dem eine schwangere Nonne mit Eiscreme der Firma Antonio Federici zu sehen war, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an, es werde sich nicht an die Entscheidung der Werbeaufsicht (ASA) halten. Diese hatte die schwangere Nonne verboten, weil sie den Glauben von Katholiken "lächerlich macht". "Wir werden uns dem ASA-Verbot widersetzen und ein weiteres Plakat aus der Serie noch vor dem Besuch des Papstes veröffentlichen", sagte eine Firmensprecherin. Es würden bereits Tafeln entlang der geplanten Papstroute rund um die Kathedrale von Westminster gemietet.