Das schwache Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,1 Prozent im zweiten Quartal lässt sich nach Einschätzung des Münchener Ifo-Instituts auch auf die Energiepolitik der Bundesregierung zurückführen. Berechnungen der Wirtschaftsforscher und auch des Statistischen Bundesamts zeigten, dass die Energieproduktion in der Bundesrepublik wegen des Mitte März verhängten Atommoratoriums auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 1991 gefallen sei, berichtete die "Bild"-Zeitung vom Samstag. Die in Atomkraftwerken erzeugte Energiemenge habe sich seit dem Moratorium um mehr als 50 Prozent verringert.