Gut zwei Wochen vor einer Kampfabstimmung über die Führung der Demokratischen Partei in Japan (DJP) gerät ein enger Vertrauter von Partei- und Regierungschef Naoto Kan in Bedrängnis. Politische Gruppierungen, die Regierungssprecher Yoshito Sengoku nahestehen, sollen der Anwaltsfirma von dessen ältestem Sohn umgerechnet 30.000 Euro gezahlt haben, wie die Zeitung "Asahi Shimbun" am Sonntag berichtete. Dabei habe Sengokus Sohn kaum etwas mit den politischen Aktivitäten des Regierungssprechers zu tun. Die Zahlungen für Angestellte und weitere Kosten seien über fast drei Jahre erfolgt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen Regierungsbericht über Parteifinanzen.