Eine erbliche Form von Alzheimer-Erkrankung ist bis zu 20 Jahren vor ihrem Ausbruch zu diagnostizieren. Dies geht aus einer Studie der Washington University School of Medicine hervor, die am Mittwoch anlässlich einer internationalen Alzheimer-Konferenz in Paris veröffentlicht wurde. Demnach entstehen bestimmte chemische Veränderungen im Gehirn, etwa eine Konzentration des Amyloid-Beta42-Proteins, bereits Jahre, bevor die ersten Symptome auftreten. Die fragliche Untersuchung betrifft zwar nur eine sehr seltene Variante der Krankheit - weniger als ein Prozent aller Alzheimer-Fälle. Nach Überzeugung der US-Forscher sind ihre Erkenntnisse aber auch auf häufiger auftretende Alzheimer-Varianten anwendbar.