Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat den Tod von 35 Zivilisten im kurdisch dominierten Gebiet an der Grenze zum Irak durch einen Luftangriff bedauert. Der Vorfall sei "bedauerlich und betrüblich", sagte er am Freitag vor Journalisten in Istanbul in seiner ersten öffentlichen Reaktion auf den Vorfall vom Mittwochabend. Mittels Drohnen übertragene Bilder hätten eine Gruppe von rund 40 Menschen gezeigt. "Es war unmöglich, zu sagen, wer sie sind." Erst später habe sich herausgestellt, dass es sich um Schmuggler gehandelt habe, die auf Maultieren Zigaretten und Benzin transportiert hätten. Erdogan sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.