In der Türkei hat die geplante Vernehmung hochrangiger Geheimdienstler durch die Staatsanwaltschaft eine politische Krise ausgelöst. Wie die Presse am Freitag meldete, lehnt die Regierung die Vernehmungen ab. Sonderstaatsanwälte in Istanbul wollen Geheimdienstchef Hakan Fidan, dessen Vorgänger sowie eine ehemalige Vizechefin des Geheimdiensts zu vertraulichen Gesprächen mit der verbotenen kurdischen Rebellengruppe Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) befragen. Die Zeitung "Aksam" berichtete, es bestehe der Verdacht, dass Ankara der PKK weitreichende Zusagen gemacht habe.