Der Erfinder der Bundesschatzbriefe, Wilhelm Hankel, hat seine Bundeswertpapiere längst schon wieder verkauft. "Dass dieses Papier ein Euro-Papier geworden ist, hat mich schon geärgert", sagte der 82-Jährige dem Anlegermagazin "Börse Online". Nach Einführung der Gemeinschaftswährung habe er sich deshalb von seinen Bundesschatzbriefen getrennt. Die festverzinslichen Wertpapiere, die nicht an den Börsen gehandelt werden, gibt es seit 1969. "Ich wollte dem Bundesbürger ein sicheres, kursschwankungsfreies Markt-Wertpapier vermachen", sagte Hankel, früher Leiter der Abteilung Geldpolitik im Bundeswirtschaftsministerium.