Der frühere Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU) wollte nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" während seiner Amtszeit von 1963 bis 1966 die Wiedervereinigung durch Milliardenzahlungen an die damalige Sowjetunion erlangen. In neu zugänglichen und bislang unausgewerteten Akten der CIA und des Washingtoner Außenministeriums taucht das Vorhaben demnach als "Erhard-Plan" auf. Die Bundesregierung habe die USA damals als mögliche Vermittler in den geplanten Deal eingeweiht.