Bei den Ermittlungen zu der Neonazi-Mordserie setzen die Behörden nun verstärkt auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Generalbundesanwalt Harald Range und der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, stellten am Donnerstag in Karlsruhe ein Fahndungsplakat vor. Mit Hilfe des Plakats hoffen die Ermittler, unter anderem Hinweise auf frühere Aufenthaltsorte der mutmaßlichen Zwickauer Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zu erhalten. Laut Ziercke gingen vor der Plakataktion bereits 240 bis 250 Hinweise zu dem mutmaßlichen Terror-Trio ein. Rund 420 Polizisten in Bund und Ländern seien derzeit mit den Ermittlungen befasst.