Im Fall der tödlichen Schüsse auf einen Autofahrer im niedersächsischen Sarstedt gehen die Ermittler inzwischen von einem privaten Motiv der beiden Täter aus. Das von seiner Ehefrau getrennt lebende Opfer habe eine Beziehung zu einer weiteren Frau unterhalten, was deren Familie nach jetzigem Kenntnisstand "missfallen" habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Hildesheim am Dienstag. "Familiäre Verwerfungen" kämen als Motiv daher "durchaus in Frage."