Im Fall der jahrzehntelang in Südfrankreich versteckt gehaltenen Werke des Malers Pablo Picasso richten sich die Ermittlungen auch gegen einen ehemaligen Chauffeur des Künstlers. Neben dem Verfahren gegen ein verdächtiges Rentnerpaar sei bereits Anfang Mai ein zusätzlicher Strafantrag gegen den früheren Fahrer Maurice Bresnu erlassen worden, erklärte der Staatsanwalt Jean-Michel Cailleau am Montag. Der von Picasso "Nounours" genannte Chauffeur soll ebenfalls von der Freigiebigkeit des Malers profitiert haben, er ist allerdings bereits seit 20 Jahren tot.