Kurz vor der mit Spannung erwarteten Präsentation des neuen iPhone von Apple ist erneut Kritik an den schlechten Arbeitsbedingungen bei den Zulieferfirmen in China laut geworden. Die deutsche Umwelt- und Sozialrechtsinitiative Germanwatch erklärte am Dienstag in Berlin, der Konzern habe aus den in den vergangenen Jahren bekanntgewordenen Problemen und Zwischenfällen anscheinend nichts gelernt. Germanwatch berief sich auf einen von der Hongkonger Arbeitsrechtsorganisation SACOM vorlegten Bericht "iSlave behind the iPhone", in dem die Zustände in einem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn untersucht werden.