Die Bremer Klinik, in der drei Frühchen an einem gefährlichen Krankenhauskeim starben, hatte schon früher als bislang bekannt Probleme mit Infektionen. Nach neuesten Erkenntnissen habe es bereits Ende April und damit schon deutlich früher als zunächst angenommen die erste Infektion eines Babys mit dem ESBL-Erreger gegeben, sagte eine Kliniksprecherin am Donnerstag. Insgesamt habe sich die Zahl der Frühchen, die auf der Station dem Keim ausgesetzt waren und die zum Teil daran erkrankten, aufgrund der neuen Erkenntnisse nun von zunächst 15 auf insgesamt 23 erhöht.