In den Tarifverhandlungen für die 220.000 Beschäftigten bei Deutschlands privaten und öffentlichen Banken hat die Gewerkschaft Verdi mit ersten Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber gemacht. Am Dienstag hätten Beschäftigte der Commerzbank in Dortmund die Arbeit niedergelegt, teilte Verdi in Berlin mit. Bis zur dritten Verhandlungsrunde am 3. Mai wollten Beschäftigte der Branche mit weiteren "Warnstreiks und Aktionen" die Arbeitgeber dazu bringen, ein "verhandlungsfähiges Angebot" vorzulegen. Bisher habe es keinerlei Bewegung in den Gesprächen gegeben.