Nach der Wahl von François Hollande zum Präsidentschaftskandidaten der französischen Sozialisten sind Veränderungen an der Parteispitze im Gespräch. Der Vorsitzende der sozialistischen Gruppe im Senat, François Rebsamen, rief am Montag in Paris dazu auf, die Führung der Partei um Mitstreiter von Hollande zu erweitern. Auch Harlem Désir, der während der Vorwahlen als Übergangsparteichef fungierte, weil die Vorsitzende Martine Aubry als Präsidentschaftsbewerberin angetreten war, nannte eine solche Erweiterung "normal und sogar notwendig". Anhänger Hollandes versicherten, dass keine Köpfe rollen sollten und dass Hollande und Aubry eng zusammenarbeiteten.