Seit der Ankündigung einer Amnestie für fast 3000 Gefangene durch die kubanische Führung am vergangenen Freitag sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten etwa 2000 Häftlinge auf freien Fuß gekommen. Elizardo Sánchez, Vorsitzender der offiziell verbotenen, aber von der Regierung in Havanna tolerierten Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung (CCDHRN), sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag (Ortszeit), die meisten jetzt in den 15 Provinzen des Landes Freigelassenen seien wegen kleinerer Vergehen inhaftiert gewesen.