In Brüssel ist am Montag erstmals eine Arbeitsgruppe zur chemischen Sicherheit von Spielzeug zusammengekommen. Experten aus den Mitgliedsländern und der EU-Kommission beraten dort über Mängel der neuen EU-Spielzeugrichtlinie, die noch behoben werden sollen, bevor die Richtlinie ab Juli 2011 gelten wird, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin mitteilte. Die Stiftung Warentest hatte kürzlich bei der Untersuchung von Plüschtieren, Puppen und Holzspielzeugen in mehr als 80 Prozent der Fälle gesundheitsgefährdende Schadstoffe gefunden, neben polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen auch Formaldehyd, Schwermetalle wie Blei oder zinnorganische Verbindungen.