Bürger der Europäischen Union sollen einem Zeitungsbericht zufolge künftig bei Festnahmen in einem anderen EU-Mitgliedsland ausführlich in ihrer Muttersprache über ihre Rechte informiert werden. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung will EU-Justizkommissarin Viviane Reding am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag für eine neue EU-Richtlinie vorlegen. Danach solle EU-Bürgern bei einer Festnahme in einem der 27 Mitgliedsländer ein Schreiben mit ihren Rechten vorgelegt werden. "EU-Bürger sollen in allen Mitgliedsländern ihre Rechte kennen und sie auch wahrnehmen können", sagte Reding zu "Bild".