Ermittler von EU und nationalen Behörden haben wegen des Verdachts auf Wettbewerbsbeschränkungen die Räume mehrerer Gas-Versorger durchsucht, darunter auch Büros der Branchenriesen Eon und RWE. Die Firmen würden des wettbewerbswidrigen Verhaltens oder des Wissens darüber verdächtigt, erklärte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Dabei gehe es um die "Versorgung mit Erdgas in mittel- und osteuropäischen" EU-Ländern. Ihnen wird demnach vorgeworfen, Mitbewerber etwa beim Zugang zu ihren Erdgasnetzen behindert zu haben. Beschränkungen des Wettbewerbs können über mangelnde Auswahl und höhere Preise letztlich auch die Verbraucher schädigen.