Angesichts weiterhin massiver Not der Menschen in der Elfenbeinküste verdoppelt die EU-Kommission ihre humanitäre Hilfe auf 60 Millionen Euro. In dem bis vor kurzem heftig umkämpften Land hätten tausende Menschen "noch immer keinen Zugang zur Grundversorgung", erklärte die Kommission am Dienstag in Brüssel. Es mangele vor allem an Nahrungsmitteln, Wasser und gesundheitlicher Versorgung. Schätzungen zufolge belaufe sich die Zahl der Binnenvertriebenen in dem westafrikanischen Land auf über eine Million Menschen. Mehr als 130.000 Ivorer sollen zudem in Nachbarländern geflüchtet sein.