Die EU-Lebensmittelhilfe für arme Menschen wird noch zwei Jahre lang aufrechterhalten. Das Europaparlament verabschiedete am Mittwoch in Straßburg einen entsprechenden Kompromiss, der zuvor mit den Mitgliedstaaten ausgehandelt worden war. Demnach sollen im laufenden und im kommenden Jahr jeweils 500 Millionen Euro in das umstrittene Programm fließen. Möglich wurde die Einigung, nachdem einige Länder, darunter Deutschland, ihren Widerstand gegen die Fortsetzung der Lebensmittelhilfe aufgegeben hatten.