Die ungarische EU-Ratspräsidentschaft hat die Tötung des El-Kaida-Chefs Osama bin Laden als "gute Nachricht" bezeichnet, zugleich aber vor einer fortbestehenden Bedrohung durch den Terrorismus gewarnt. Die US-Regierung habe mit der Tötung Bin Ladens einen "bedeutenden Erfolg" erzielt, "aber das bedeutet nicht das Ende des Kampfes gegen den Terrorismus", sagte der ungarische Außenminister Janos Martonyi dem ungarischen Radiosender MR. "Das Wichtige ist nun, die Reaktion der muslimischen Welt zu beobachten, wie die Länder inmitten des Wandels reagieren, zu sehen, ob diese Länder den Weg der Radikalisierung wählen oder einen moderaten Weg."