Nach einem Jahr Verhandlungen haben sich die EU und Grönland auf ein neues Fischereiabkommen geeinigt. Es erlaubt Fischern aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien und weiteren EU-Staaten, in den Gewässern um die autonome Insel ab 2013 für drei Jahre den Fang von insgesamt knapp 86.000 Tonnen Fisch pro Jahr, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Es geht um Arten wie Lodde, Sägegarnele, Steinbutt und Rotbarsch. Im Gegenzug erhält Grönland laut EU-Kommission jährlich 17,8 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt, vor allem in Form von Hilfen für die Fischereibranche.