Einen zentralen Wirkstoff für die Hinrichtungsspritze werden sich die USA einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge nicht mehr in der Europäischen Union beschaffen können.
Einen zentralen Wirkstoff für die Hinrichtungsspritze werden sich die USA einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge nicht mehr in der Europäischen Union beschaffen können. Eine Ausfuhr des Betäubungsmittels Thiopental-Natrium aus der EU solle von Freitag an nur noch mit einer Sondergenehmigung möglich sein, berichtete das Blatt (Montagsausgabe). Zu diesem Zeitpunkt solle eine neue, einheitliche Ausfuhrgenehmigungspflicht für alle kurz- und mittelfristig wirkenden Barbitursäuren im offiziellen EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. Das schnell wirksame Narkosemittel Thiopental-Natrium sei eine davon.