Die EU will auf ihrem nächsten Gipfeltreffen am Freitag kommender Woche das Problem der Energie-Infrastruktur angehen. "Große Anstrengungen" seien für Um- und Ausbau von Stromleitungen, Pipelines und Energiespeichern nötig, heißt es im Entwurf der Schlussfolgerungen der Staats- und Regierungschefs, der der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Brüssel vorlag. Demnach soll die Industrie den Hauptteil der Finanzierung tragen, nur für einige Projekte könne die öffentliche Hand "begrenzte" Zuschüsse gewähren. Aus EU-Kreisen hieß es am Montagabend, Energiekommissar Günther Oettinger erwarte nicht, dass er beim Gipfel "Schecks bekommt".