Die Europäische Kommission will Betrug bei Fischprodukten künftig mit DNA-Proben nachweisen. Derlei Techniken könnten "beim Kampf gegen unlautere Praktiken und der Nachverfolgung auch verarbeiteter Produkte wie Dosenfisch vom Ozean bis auf den Teller" zum Einsatz kommen, erklärte die Brüsseler Behörde am Freitag in einem Bericht. Dadurch ließen sich die beiden häufigsten Betrugsarten bei Fisch nachweisen: falsche Angaben zur Herkunft und zur verarbeiteten Fischart. So werde etwa Heilbutt häufig deutlich teurer als angeblicher Kabeljau verkauft.