Im Streit um das iranische Atomprogramm will die Europäische Union den Druck auf die Regierung in Teheran weiter erhöhen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach sich dafür aus, der iranischen Regierung den Geldhahn zuzudrehen. Neue EU-Strafmaßnahmen sollten ansetzen "im Bereich der Energie und des Finanzsektors, weil es darum geht, die Quellen für das iranische Nuklearprogramm auszutrocknen", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag vor EU-Beratungen zu dem Thema in Brüssel. Eine der diskutierten Möglichkeiten ist auch ein Ölimbargo gegen den Iran.