In der Diskussion um eine Steuer auf Finanztransaktionen hat sich CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe für eine Vorreiterrolle der Euro-Gruppe ausgesprochen. Es sei ein "Gebot der Stunde", bald eine Finanztransaktion-Steuer einzuführen, sagte Gröhe am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Dadurch solle nicht nur der Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligt werden. Auch gehe es dabei um eine "Entschleunigung" der heute weitgehend computergesteuerten Finanzmärkte. Die CDU sei für die Einführung einer solchen Steuer in der gesamten Europäischen Union und auch weltweit: "Aber ich bin persönlich auch deutlich der Meinung, dass die Euro-Gruppe hier gegebenenfalls voran gehen muss."