Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte mit der geplanten Finanzspritze Ende Februar erneut einen hohen dreistelligen Milliardenbetrag in das Bankensystem der Euro-Zone pumpen. Es sei möglich, dass sich die Banken genauso viel Geld leihen wie beim ersten Geschäft dieser Art Ende Dezember, wie EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt am Main nach der Sitzung des Zentralbankrates sagte. Damals hatte die EZB fast 500 Milliarden Euro in den Bankensektor gespült. Erstmals hatte die EZB Banken Geld für die Laufzeit von drei Jahren beim derzeitigen Tiefzins von einem Prozent geliehen.