Der Europarat hat sich besorgt über den Umgang der EU-Staaten mit Flüchtlingen gezeigt und mehr Hilfe vor allem in Notsituationen gefordert. Seit Jahresanfang seien nach Schätzungen rund 2000 Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer nach Europa verschwunden, sagte die niederländische Senatorin Tineke Strik am Mittwoch in Rom. Strik wurde von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats mit der Untersuchung dieser Fälle beauftragt und hielt sich in Rom zu Gesprächen mit Überlebenden und italienischen Behördenvertretern auf. "Wir wollen, dass die Fakten auf den Tisch kommen, um zu verstehen, was falsch lief", sagte Strik.