Der frühere Chef des US-Geheimdienstes CIA, Michael Hayden, sieht im Falle eines Sturzes des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi den Kampf gegen den Terrorismus in Gefahr. Gaddafi und sein zurückgetretener Außenminister Mussa Kussa seien "gute Partner" bei der Terrorbekämpfung gewesen, sagte Hayden am Dienstag. Auch Syriens Präsident Baschar el Assad gehe "recht gut" gegen sunnitische Extremisten vor, unterstütze aber radikale Schiiten. Hayden zufolge, der von 2006 bis 2009 an der Spitze der CIA stand, wird die Terrorbekämpfung durch die Ereignisse in Libyen und Syrien "in Zukunft wesentlich schwieriger".