Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat der frühere französische Premierminister Dominique de Villepin in der sogenannten Karachi-Affäre vor einem Untersuchungsrichter in Paris ausgesagt. In der zweistündigen Sitzung bei Richter Marc Trevidic ging es um einen möglichen Zusammenhang zwischen Schmiergeldzahlungen für ein französisches U-Boot-Geschäft in den 90er Jahren mit Pakistan und einem Anschlag in Karachi im Jahr 2002. Villepin wiederholte dabei laut mit dem Fall befassten Kreisen seine Einschätzung, dass es keine Verbindungen zwischen dem Attentat, bei dem elf Franzosen starben, und der Einstellung der Zahlungen gab.