Der frühere französische Premierminister Dominique de Villepin hat am Donnerstag vor einem Untersuchungsrichter in Paris in der so genannten Karachi-Affäre ausgesagt. Dabei geht es um Schmiergeldzahlungen für ein französisches U-Boot-Geschäft in den 90er Jahren mit Pakistan. "Er muss den Mut haben, bis zum Ende zu gehen und es nicht bei einfachen Unterstellungen zu belassen," forderte der Anwalt, der die Angehörigen der Opfer des Attentats von Karachi vertritt, vor der mehrstündigen Anhörung. In der pakistanischen Stadt waren 2002 elf Franzosen gestorben. Der Anschlag hängt möglicherweise mit dem Stopp der illegalen Zahlungen zusammen.