Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat nach Ansicht eines Experten nur geringe Auswirkungen auf das empfindliche Ökosystem in den Sumpfgebieten an der Küste des US-Bundesstaats Louisiana. Nur ein "sehr, sehr kleiner Teil" des nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" ausgeströmten Öls habe die Küsten der Region erreicht, sagte der Experte für Ölkatastrophen Ed Owens der Nachrichtenagentur AFP am Montag (Ortszeit). Daher seien die Auswirkungen der Ölpest auf die Küste "ziemlich gering". Owens berät derzeit den für den Unfall verantwortlichen britischen Ölkonzern BP im Umgang mit der Ölpest.