Die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen in Australien und Brasilien sind nach Ansicht des Kieler Klimaforschers Mojib Latif auch eine Folge des weltweiten Klimawandels. "Langfristig nehmen die extremen Wetterereignisse wegen der globalen Erwärmung zu", sagte Latif am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Zwar werde für die aktuellen Wetterextreme in erster Linie das Klimaphänomen "La Niña" verantwortlich gemacht, das in bestimmten Regionen der Erde für eine natürliche Erwärmung und extreme Niederschläge sorgt. Die Klimaveränderungen könnten diesen Effekt aber verstärken, wie der Meteorologe vom Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften betont. "Das was jetzt in Australien passiert, passt ins Bild."