Die Welternährungsorganisation FAO hat die starken Preisschwankungen bei Lebensmitteln kritisiert. Generaldirektor Jacques Diouf forderte am Montag bei einer Veranstaltung seiner Organisation zum Welternährungstag in Rom "mehr Transparenz auf den weltweiten Lebensmittelmärkten", um das Auf und Ab der Preise zu bekämpfen. Fast ein Siebtel der Weltbevölkerung und damit knapp eine Milliarde Menschen litten unter Hunger. "Die Preisvolatilität von Lebensmitteln stellt ein grundlegendes Menschenrecht in Frage, das der Nahrung", sagte Diouf. Die Wirkung der stark schwankenden Lebensmittelpreise bekämen vor allem die Ärmsten in den Städten und die Besitzlosen zu spüren.