Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) verlangt angesichts des Hungers in der Welt einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Land- und Wasserressourcen. In einem am Montag vorgelegten Bericht der Organisation heißt es, derzeit sei ein Viertel der weltweiten Landflächen für die Landwirtschaft "hochgradig eingeschränkt", 44 Prozent seien "mittelgradig eingeschränkt" und nur zehn Prozent besserten sich. Betroffen seien unter anderem die durch Erosion zerschlissenen Hochplateaus in Zentralamerika, die von Wüstenbildung heimgesuchten Savannen Westafrikas, weite Teile Asiens sowie Westeuropa und die USA durch die Umweltverschmutzung von Land und Wasser.