Angesichts schlechter Ernten in diesem Jahr wird die weltweite Getreideproduktion nach Schätzung der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) um zwei Prozent niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Die Folge seien steigende Preise für Lebensmittelimporte, und dies treffe vor allem die armen Länder, erklärte die FAO am Mittwoch. Der Wert der Lebensmittelimporte weltweit könne 2010 die Grenze von einer Billion Dollar erreichen - ein Wert, der während der Nahrungsmittelkrise vor zwei Jahren bereits überschritten worden war.