Burger King könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald einen neuen Besitzer bekommen.
Burger King könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald einen neuen Besitzer bekommen. Die zweitgrößte US-Fastfood-Kette stehe seit mehreren Wochen in Verhandlungen mit Finanzinvestoren, darunter die britische Privat-Equity-Firma 3i, wie das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise berichtete. Zu 3i gehören bisher etwa die Luxus-Unterwäsche-Firma Agent Provocateur, der Fruchtsaft-Produzent Refresco und die chinesische Restaurantkette Little Sheep.
Burger King ist seit 2006 an der Börse notiert, hatte zuvor allerdings bereits mehrere Besitzer. Zuletzt hatte im Jahr 2002 ein Konsortium unter Beteiligung der US-Investmentbank Goldman Sachs die Restaurant-Kette vom Getränkeriesen Diageo übernommen. Heute hält das Konsortium, das auch den Verwaltungsrat dominiert, noch rund ein Drittel an Burger King. Burger King betreibt in 75 Ländern rund 12.000 Restaurants, fast 700 davon in Deutschland.