FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat sich zurückhaltend zu dem von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 geäußert und die Union vor dem Risiko von Entschädigungszahlungen an die Energieversorgungsunternehmen gewarnt. Der Atomausstieg sei "nicht FDP-Politik pur", sagte Linder dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagausgabe). Es gebe eine ganze Reihe von nicht marktwirtschaftlichen Instrumenten, "die wir aus Gründen der Koalitionsräson akzeptieren mussten". Es bleibe abzuwarten, "ob sich das bis 2022 alles so realisieren lässt", sagte der FDP-Generalsekretär.