Im Koalitionsstreit um EU-Hilfen für Griechenland wird der Ton immer rauher. Der saarländische FDP-Wirtschaftsminister Christoph Hartmann griff in der "Saarbrücker Zeitung" vom Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) direkt an. Das "kategorische Denkverbot", das die Bundeskanzlerin in der Frage einer Insolvenz Griechenlands ausgesprochen habe, "kann man nicht akzeptieren", sagte Hartmann. Merkel müsse "aufpassen, dass sie sich nicht von den Menschen entfremdet". Nötig sei jetzt vor allem "ein Signal an die Menschen in diesem Land", dass "Griechenland kein Fass ohne Boden wird".