US-Notenbankchef Ben Bernanke hat die Flutung der Finanzmärkte mit frischen Dollars Anfang November erneut verteidigt. Durch den Aufkauf von US-Staatsanleihen im Wert von 600 Milliarden Dollar (knapp 430 Milliarden Euro) versuche die Fed, die Wirtschaft der Vereinigten Staaten anzukurbeln, die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern und die Risiken einer Deflation zu verringern, hieß es in einem am Freitag in Washington vorab veröffentlichtem Manuskript einer Rede Bernankes. Ziel sei außerdem, den Dollar stark zu halten und so die weltweite Konjunktur zu stärken. Bernanke wollte am Freitag in Frankfurt am Main auf einem internationalen Finanzkongress sprechen.